Sein Einzel im kleinen Finale gegen Argentinien wird gegen den Weltmeister zur engen Sache. Der Coach von Rot-Weiß Worms freut sich über die eigene Leistung und das letzte Doppel.

Franz und die deutsche Mannschaft erspielen sich die Bronze-Medaille.
Da ist die Medaille. Bronze. Mit einem 2:1-Sieg im Spiel um Platz drei haben Franz Stauder und das Team der deutschen Herren 40 die Weltmeisterschaft im kroatischen Umag beendet. Eng ging es zu im „kleinen Finale“ gegen Argentinien, das erst im Doppel entschieden wurde.
Vorzeitig hätte Franz Stauder das Spiel entscheiden können Die Vorlage gab Marc Leimbach (6:1, 6:1 gegen Emiliano Furfuro). Der Cheftrainer des TC Rot-Weiß Worms sah sich danach aber mit Pablo Cerutti einer ganz harten Nuss gegenüber. Der Weltmeister, Nummer eins der Rangliste der Herren 35, entschied den ersten Satz mit 6:2 für sich, wonach es indes ganz eng zuging. Sogar zwei Satzbälle boten sich Stauder im zweiten Satz, der im Tiebreak entschieden wurde – und verloren ging. Dennoch: „Es war ein gutes Match“, sortierte Stauder seine Leistung ein – und setzte die Hoffnung aufs Doppel mit Leimbach und Andrew Lux.
Das deutsche Duo wurde der Hoffnung gerecht. Gegen Cerutti/Furfuro gelang ein 6:4 und 6:3 – und das unglückliche 0:3 im Halbfinale gegen Spanien war vergessen. „Wir hätten das ja fast gepackt, haben beide Einzel leider im dritten Satz verloren“, umriss Stauder. Mit der Medaille war‘s vergessen. „Die Stimmung ist klasse, nachdem in den vergangenen Jahren nur der fünfte und der vierte Platz heraussprang.“ Und diese Stimmung möchte der Wormser jetzt auch in Doppel und Mixed-Konkurrenz lange aufrecht erhalten.
(Quelle: Wormser Zeitung; Autor: Carsten Schröder)
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