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Kontaktdaten

Bei Fragen rund um den Trainingsbetrieb könnt Ihr uns unter info@tc-rot-weiss-worms.de erreichen. Wir stehen Euch für Fragen gerne zur Verfügung.

Vereinstrainer Franz Stauder (ab 1.10.2018)
(B-Lizenz) 0151 46418190
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Jugendtrainer Lukas Gaedt
(C-Lizenz) 0176 34947585
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Jugendtrainerin Birgit Heppel
(C-Lizenz) birgit@heppels.de

Unser Vereinstrainer

41-Jähriger Grand-Slam-Teilnehmer kümmert sich um den Tennis-Nachwuchs

RHEINDÜRKHEIM/WORMS - „Ist es nicht das Schönste im Leben, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann!“ Sagt’s – und wendet sich mit einem bekräftigenden und eine völlige innere Zufriedenheit ausstrahlenden Nicken wieder den fünf Tennis-Talenten Charlotte, Greta, Julius, Mara und Maya zu. Franz Stauder ist in seinem Element. Tennisbälle fliegen lassen, das ist die Welt des heute 41-jährigen Rheindürkheimers, der vor über zwei Jahrzehnten auszog, um den „weißen Sport“ zu leben und zu erleben. Seit Ende September ist der prominente Wormser Tennisspieler wieder in der Heimat zurück – als Tennis- und Vereinstrainer des TC Rot-Weiß Worms. Julian Djabarian (28) und Lukas Gaedt (24), die beiden jungen Vorsitzenden der „Rot-Weißen“, haben sich Franz Stauder „geangelt“.

Ein Hinweis von Günther Kiesling, Vorsitzender des benachbarten TC Rheindürkheim, am Rande des Rheinland-Pfalz-Tages Anfang Juni „habe den Coup möglich gemacht“, erzählt Julian Djabarian mit einem Funkeln in den Augen. Ein Hauch des Tennis-Booms der 80er und 90er hält damit wohl wieder Einzug auf die roten Sandplätze am Pfrimmpark. Dafür bürgen stark ansteigende Zahlen im Nachwuchs, zählt der Verein doch 2018 wieder 110 Jugendliche. 2010 waren es gerade einmal 20 bis 30. Und dafür bürgt auch die Erscheinung des Hünen mit den rotblonden Haaren. Ein bisschen Boris Becker, „dem Katalysator“ für den Tennisboom vergangener Tage, steckt augenfällig auch in Franz Stauder. Der gewaltige Aufschlag, knallharte Grundschläge, der Zug vor ans Netz, der Wille, den Punktgewinn schnellstmöglich anzustreben. Und Emotionen im Spiel.

Überdies avanciert der sonst eher zurückhaltende Mann überall dort, wo er zum Tennisschläger greift, schnell zum Publikums-Liebling. Das gilt für seinen langjährigen Klub TV Espelkamp-Mittelwald. 15 Jahre spielt er bereits für die Ostwestfalen in der Bundesliga und der Bundesliga-Herren 30. „Espelkamp ist mir ans Herz gewachsen. Ich hatte hier einen guten Job als Tennistrainer, eine schöne Wohnung und habe viele gute Freunde gefunden.“ Die lebhafte, rheinhessische Variante seines Charakters erlebt man, wenn Franz Stauder Teil zwei seines Jobs nachgeht. Dann ist er gefühlsbetont, führt Selbstgespräche, flucht, jammert, hadert, feuert sich an – ganz wie einst Boris Becker.

Das kommt bei den Tennisfans gut an, wie man es bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren 30 und 35 beim TC Bürgerweide Worms schon vielfach erleben durfte. Einer seiner Klassiker: „Na toll, ein Aufschlag mit zehn Stundenkilometern, und ich komme nicht ran!“ Das ist der Franz Stauder, wie ihn das Publikum liebt. 2014 holte er sich im Wormser Wäldchen so den Deutschen Meistertitel der Herren 35 in einem rasanten Endspiel gegen Christian Schaeffkes.

Matches gegen Federer und Djokovic

Das aber ist nur ein Highlight einer bewegten Tennis-Karriere. Auftritte bei Grand-Slam-Turnieren in Wimbledon und Paris stehen genauso wie Spiele auf der ATP-Tour gegen die Weltranglisten-Ersten Roger Federer und Novak Djokovic in der Vita des ehemaligen Tennisprofis. „Nur gegen Boris habe ich es leider nie zu einem Match geschafft“, schnauft Franz Stauder nachdenklich durch. „In Halle auf Rasen war ich nur ein Match davon entfernt. Schade.“

Sei’s drum. Seiner Begeisterung für seinen Sport tut das keinen Abbruch. Gut für die in 25 Gruppen aufgeteilten Jungs und Mädels des TC Rot-Weiß Worms, dass sich in jungen Jahren nicht der Onkel (der Vater des heutigen Wormatia-Trainers Steven Jones), sondern die Eltern behaupteten. Statt Fußball als flinker Linksaußen beim TSV Rhenania Rheindürkheim zog der Tennisball den sportlichen Jungen aus einer Tennisfamilie in den Bann. Und diese Leidenschaft gibt er nun an den Wormser Tennis-Nachwuchs weiter. Auch wenn (zunächst) der Breitensport beim TC Rot-Weiß Worms an erster Stelle steht, ist dem versierten Tennistrainer zuzutrauen, in Worms so manches Tennis-Talent zu entdecken und zu fördern.

(Quelle: Wormser Zeitung)

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