Aktuelles

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05-02-2018

Präsident des Verbandes zieht Fazit

Ende Mai knallten die Korken. Die Damenmannschaft des TSC Mainz feierte den Aufstieg in die Zweite Tennis-Bundesliga. Für Jan Hanelt, den Präsidenten des Tennisverbandes Rheinhessen (TVR), war das der sportliche Höhepunkt des Jahres 2017. "Endlich mal wieder Bundesliga in Rheinhessen", freut er sich. Aber auch in anderen Bereichen sieht Hanelt Fortschritte. Das Aushängeschild Dem TSC Mainz bescheinigt Hanelt "eine hervorragende Arbeit" besonders was den Spitzenbereich angeht. Man könne stolz darauf sein, was dort gemeinsam von Verein, Cheftrainer Babak Momeni und den Eltern geleistet werde. Vor allem im Damenbereich sieht Hanelt den TSC absolut führend. Doch auch in den Wormser Vereinen sieht er wichtige Stützen im rheinhessischen Tennis. So im TC Bürgerweise, der sich als Ausrichter der Rheinhessenmeisterschaften der Jugend aber auch der Deutschen Meisterschaften der Jungsenioren einen Namen gemacht hat. Oder aber auch Rot Weiß Worms, der die Jugendarbeit im südlichen Rheinhessen voranbringe.

Die Nachwuchshoffnungen

Auch hier liegt der Fokus auf dem TSC Mainz und deren erfolgreichsten Nachwuchsspielern Mika Lipp und Sinja Kraus. "Zwei Ausnahmetalente in Rheinhessen zu haben, ist nicht selbstverständlich", sagt Jan Hanelt. Beim Nachwuchs habe der Verband einen Förderauftrag, stellt der Präsident klar. "Uns muss daran gelegen sein, Kinder in die Landesförderung zu kriegen." Aber auch was die Breite in der Jugendarbeit angeht, sieht Hanelt Rheinhessen weit vorn: "Wir haben, gerade auch bei den Wormser Vereinen durch die vielen guten Trainer ordentliche Zuwachsraten im Nachwuchsbereich."

Die Zahlen

Im Gegensatz zu den anderen Verbänden kann Jan Hanelt beim Thema Mitglieder nicht meckern. "Wir haben einen Zuwachs und bewegen uns auf die 12 500 Mitglieder zu." In Mainz aber auch im südlichen Rheinhessen sei die Euphoriewelle, die durch Angelique Kerber und Alexander Zverev ausgelöst wurde, zu spüren. Auch die Medenrunde verzeichnet erneut einen Zuwachs - dieses Jahr kommen rund 30 Mannschaften neu dazu. "Man darf sich nicht beschweren", sagt Hanelt über diese Entwicklung. Ohnehin verspüre er eine starke positive Energie im TVR-Präsidium. "Wir sagen immer, das Glas ist halb voll und nicht halb leer. Daran krankt das Ehrenamt in anderen Verbänden."

Das Sorgenkind

Ganz ohne Sorgen ist allerdings auch Jan Hanelt nicht durchs Jahr gekommen. Die verspürt er vor allem beim Blick auf die Turnierlandschaft. Denn aus seiner Sicht gibt es zu viele Tennisturniere - auch in Rheinhessen. "Die Vereine müssen darum kämpfen, die Felder voll zu bekommen." Hier könne sich der Verband durchaus einschalten und Schranken setzen. "Wir wollen das Engagement der Vereine nicht einbremsen, aber es muss lukrativ für die Ausrichter bleiben", sagt Hanelt.

Das Hallenproblem

Nach wie vor ist die Wintersaison die größte Baustelle des Verbandes. Die DJK Mainzer Sand sei "weiter am Kämpfen", was eine Halle betrifft, sagt Hanelt. Allerdings sei das "Genehmigungsprozedere nicht abgeschlossen". An dieser Stelle würden die Vereine "Knüppel zwischen die Beine" geworfen bekommen, hadert der TVR Präsident, der der Stadt Sturheit vorwirft. Die Lage in Worms sieht er dagegen wesentlich entspannter. Nicht zuletzt durch die Pfrimmparkarena seien in Worms auch im Winter ausreichend Plätze vorhanden.

Die Wünsche

Irgendwie naheliegend, dass sich Jan Hanelt auf lange Sicht eine neue Tennishalle in Mainz wünscht. Er hofft auf den Zeitpunkt, an dem es für Unternehmer interessant werde, in Tennishallen zu investieren.

(Quelle: Wormser Zeitung)

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