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11.08.2019

Franz Stauder triumphiert doppelt

Deutsche Tennis-Meisterschaften 2019 der Seniorinnen und Senioren: Rheindürkheimer Ex-Tennis-Profi schnappt sich bei den Herren 40 souverän die nationalen Titel im Einzel und Doppel

Gewaltiger Aufschlag, knallharte Grundschläge, Zug vor ans Netz, Emotionen im Spiel: Das ist die Spielweise des Rheindürkheimer Tennis-Asses Franz Stauder, der nach seinem DM-Titel 2014 bei den Herren 35 im Finale gegen Christian Schäffkes 2019 zwei weitere nationale Titel einheimste. Foto: Marcus Diehl.

Gewaltiger Aufschlag, knallharte Grundschläge, Zug vor ans Netz, Emotionen im Spiel: Das ist die Spielweise des Rheindürkheimer Tennis-Asses Franz Stauder, der nach seinem DM-Titel 2014 bei den Herren 35 im Finale gegen Christian Schäffkes 2019 zwei weitere nationale Titel einheimste. Foto: Marcus Diehl

Von Jürgen Jaap | In sich ruhend. So präsentiert sich Franz Stauder wieder zurück in Worms ein paar Tage nach den Deutschen Tennis-Meisterschaften 2019 der Seniorinnen und Senioren, die Anfang August fünf Tage lang in Bad Neuenahr im nördlichen Rheinland-Pfalz stattfanden. Dort genoss der frühere Tennis-Profi, der zwischen 1998 und 2008 bei ATP-Weltranglisten-Turnieren und Grand-Slam-Turnieren etwa in Wimbledon oder Paris teilnahm, mit seiner Frau Christina und der kleinen Tochter Greta einen „Tennis-Urlaub“ der besonderen Art. Er nahm erstmals an den nationalen Outdoor-Meisterschaften der Herren 40 teil. Es wurde ein höchst erfolgreiches Tennis-Turnier für den 42-jährigen aktuellen Tennis- und Vereinstrainer des TC Rot-Weiß Worms. Franz Stauder kam mit zwei Deutschen Meistertiteln heim. Im Einzel und Doppel an der Seite seines Tennis-Freundes Andrew Lux vom TC Blau-Weiss Wuppertal-Elberfeld rauschte der Hüne mit den rotblonden Haaren völlig souverän durch die Felder.

„Ein bisschen fühlt man sich alt“

„Es wird bei den Herren 40 schon etwas langsamer gespielt“, sagt Franz Stauder mit Blick auf seine ohne auch nur einen einzigen Satzverlust errungenen beiden Titel. Dann wird seine Stimme ein wenig melancholisch: „Ein bisschen fühlt man sich alt.“ Was wohl eher daran liegt, dass Franz Stauder von Tennis-Ikonen wie Roger Federer oder Novak Djokovic früher die Bälle mit manchmal weit über 200 Stundenkilometern serviert bekam. „Die Weltspitze im Tennis ist ja auch heute weit jenseits der 30 Jahre“, kommt beim Wormser mit den knallharten Schlägen aber sogleich wieder Power in den Körper. Power, die er in Bad Neuenahr perfekt auf die roten Sandplätze brachte.

Von Beginn an präsentiert sich Franz Stauder in Topform

„Gerade in den frühen Runden habe ich ausgezeichnetes Tennis gespielt“, stimmte die Form beim Rheindürkheimer vom ersten Ballwechsel an. An Nummer drei gesetzt („Ich hatte ja noch an keinem Herren 40-Turnier teilgenommen“) pflügte Franz Stauder durch die einzelnen Runden im 32er-Hauptfeld. Pikant dabei: Im Finale stand, wenn alles „normal“ lief, sein an Nummer eins gesetzter langjähriger Tennis-Freund Andrew Lux aus Wuppertal-Elberfeld auf der anderen Seite des Netzes. Es lief alles normal. „Kein einfaches Match aus mentaler Sicht“, bewertete Franz Stauder das klare 6:2, 6:4 eher zurückhaltend, zumal er ja gegen seinen Doppelpartner antrat. Logisch, dass beide Turnier-Favoriten sich auch ziemlich mühelos den Titel im Doppel schnappten, denn: „Andrew passt als Linkshänder perfekt zu meinem Spiel im Doppel.“

Tolle Stimmung im Umfeld und beim klasse organisierten Turnier

Überhaupt: Die fünf Tage in Bad Neuenahr bleiben Franz Stauder nicht allein wegen der beiden DM-Titel positiv in Erinnerung. „Das war ein prima organisiertes Turnier von A bis Z.“ Insgesamt fast 700 Teilnehmer gingen immer im Zeitplan in ihre Matches. Dort standen Ballkinder und Schiedsrichter zur Seite. Ganz zu schweigen von der prima Kulisse. „Egal ob am Morgen, Mittag oder Abend: Es waren immer jede Menge Zuschauer da“, staunte Franz Stauder nicht schlecht. Fast zwei Dutzend Supporter begleiteten den Wormser durch das Turnier. Neben den Eltern, der eigenen Familie, etlichen Fans des TC Rot-Weiß Worms sorgten auch stets viele Tennis-Jünger des früheren Klubs von Franz Stauder aus dem ostwestfälischen Espelkamp-Mittwald für gute Stimmung am Rande der Sandplätze. „Genial“, fand der Rheindürkheimer kurz und knapp.

Für Weltmeisterschaften 2020 in Umag (Kroatien) qualifiziert

Genial für den Wormser Tennis-Hünen: Mit dem Titelgewinn im Einzel nach den DM-Siegen 2014 bei den Herren 35 in Worms und Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend bei den Herren 30 machte Franz Stauder nicht nur seine DM-Titel-Sammlung komplett, sondern qualifizierte sich auch automatisch für die 2020 in Umag / Kroatien stattfindenden Weltmeisterschaften. „Das wäre echt sehr reizvoll, dort teilzunehmen“, schaut Franz Stauder schon einmal etwas voraus. Mit Andrew Lux und Marc Leimbach, der zeitgleich bei der DM der Jungsenioren 35 in Worms beim TC Bürgerweide teilnahm, hätte Deutschland dann ein höchst schlagkräftiges Team mit guten Aussichten auf eine Medaille am Start. Die beiden Pokale für die Siege in Bad Neuenahr blieben dann aber zu Hause in der Vitrine, in der Franz Stauder sicher noch ein Plätzchen für einen WM-Pokal frei hätte.

Quelle: https://nibelungen-kurier.de/franz-stauder-triumphiert-doppelt/

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